Blumen Schaefer, Fischpueddelchen, Hermann Heusch, Gegenbaumeister Thomas
 

Ballons kündeten von der Wiedereröffnung der Aachener Annastraße

Die Annastrasse, Teil der Fußgängerzone im Innenstadtbereich, ist eine der ältesten Strassen Aachens. Ihr Verlauf führt vom Fischmarkt am Fuße des Doms, zum Alexianergraben. Sie ist damit eine Strasse des inneren Stadtringes. Sie findet bereits 1262 als "Platea Acuta" Erwähnung und hat möglicherweise noch eine weitaus ältere Vergangenheit. Wer heute aufmerksam durch diese Straße schlendert, findet hier ein Beispiel für eine gelungene Stadtsanierung. Den Schwerpunkt der Strasse bildet zweifellos die Annakirche. Nachdem bereits im Jahre 1500 hier ein Frauenkloster gegründet wurde, entstand 1532 die erste Kirche. Johann Josef Couven (Couvenmuseum), der berühmte Aachener Stadtarchitekt vergrößerte um 1748/49 die Kirche und gestaltete sie neu. Nachdem das Kloster unter Napoleon aufgehoben wurde, wurde am 17.7.1803 die Kirche als erste evangelische Kirche in Aachen den beiden protestantischen Gemeinden, den Lutheranern und Reformierten, übergeben.
Heute stellt sich die Annastrasse als ruhige Wohnstrasse mit interessanten Geschäften aus dem Bereich Handwerk und Kunsthandwerk dar. Als Beispiel für die gelungene Stadtsanierung lohnt sich ein Abstecher zum Hermann-Heusch-Platz.

 

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