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Die Annastrasse,
Teil der Fußgängerzone im Innenstadtbereich, ist eine der ältesten Strassen Aachens.
Ihr Verlauf führt vom Fischmarkt
am Fuße des Doms, zum
Alexianergraben. Sie ist damit eine Strasse des
inneren Stadtringes. Sie findet bereits 1262 als "Platea Acuta" Erwähnung und
hat möglicherweise noch eine weitaus ältere Vergangenheit. Wer heute aufmerksam durch
diese Straße schlendert, findet hier ein Beispiel für eine gelungene Stadtsanierung. Den
Schwerpunkt der Strasse bildet zweifellos die
Annakirche. Nachdem bereits im Jahre 1500 hier ein Frauenkloster gegründet wurde,
entstand 1532 die erste Kirche. Johann Josef Couven (Couvenmuseum), der berühmte Aachener Stadtarchitekt
vergrößerte um 1748/49 die Kirche und gestaltete sie neu. Nachdem das Kloster unter
Napoleon aufgehoben wurde, wurde am 17.7.1803 die Kirche als erste evangelische Kirche in
Aachen den beiden protestantischen Gemeinden, den Lutheranern und Reformierten,
übergeben.
Heute stellt sich die
Annastrasse als ruhige Wohnstrasse mit interessanten Geschäften aus dem Bereich Handwerk
und Kunsthandwerk dar. Als Beispiel für die gelungene Stadtsanierung lohnt sich ein
Abstecher zum Hermann-Heusch-Platz. |